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Hinter jedem bedeutenden und erfolgreichen Projekt stehen Menschen mit einer Idee im Kopf und Leidenschaft im Herzen. Und so ist es auch bei der Henri Benthack Stiftung. Im Jahr 2005 feierte die traditionsreiche, mittelständische Baustoffgroßhandlung Henri Benthack in Hamburg ihr 75jähriges Bestehen.

Zu diesem Anlass gründeten Frau Gerdi Benthack und Ihre Tochter Frau Sigrid Schölzel (Foto mitte) im selben Jahr die gemeinnützige Henri Benthack Stiftung.

Heute ist Herr Reinhold Mergenthal (Foto links) Stiftungsvorsitzender der Henri Benthack Stiftung und wird von Carsten Mandrys (Foto rechts) unterstützt.

Reinhold Mergenthal, Sigrid Schölzel, Carsten Mandrys

Dem norddeutschen Baumarkt langfristig etwas zurückgeben

Dabei hatten die Gründerinnen der Stiftung drei Leitbilder vor Augen:

  • Die Erinnerung an Firmengründer Henri Benthack, seine Werte und das Engagement für sein mittelständisches Unternehmen.
  • Der Wunsch, dem Baustoffmarkt, der den Erfolg des Unternehmens ermöglicht hatte, langfristig etwas zurückzugeben.
  • Das Fördern junger Menschen im Bereich Bau und Handwerk. Als Investition in die Jugend und die Baubranche.

In den ersten 75 Jahren seines Bestehens hatte das Unternehmen Henri Benthack seine Position im Baustoffmarkt stetig ausbauen, stabilisieren und dadurch die Branche aktiv in einer führenden Rolle mitgestalten können. Aus Dankbarkeit über diese Entwicklung war es der Wunsch der beiden Stifterinnen, dem norddeutschen Baumarkt langfristig etwas zurückgeben. Und genau das ist über die Henri Benthack Stiftung auf verschiedenen Wegen hervorragend möglich.

Foto: Mario Ohibsky auf Pixabay

Die Henri Benthack Stiftung: Traditionelles erhalten und die Zukunft des Handwerks fördern

So lässt sich das Wirken der Henri Benthack Stiftung in einem Satz zusammengefassen. Konkret fördert die Stiftung die Aus- und Weiterbildung in verschiedenen Bereichen der Baubranche. So unterstützen wir zum Beispiel Student*Innen des Bauingenieurwesens, der Architektur oder auch der Stadtplanung bei ihrer Ausbildung an verschiedenen Hochschulen. Auch junge Handwerker*Innen, die ihre Meisterprüfung ablegen möchten, erhalten von der Stiftung finanzielle Hilfe.

Darüber hinaus fördern wir den Erhalt und die Sanierung von Kunst-, Kultur- und Baudenkmälern aller Art. Auf diesem Wege gelingt der Henri Benthack Stiftung die Verbindung von Traditionellem und der Zukunft des Bauwesens.

Aus der Chronik des Baustoffhandels

Henri Benthack gründete den Baustoffhandel am 15.12.1930 in der Mönckebergstraße in Hamburg. Später sagte er: „Mein Anfangskapital bestand aus einem unbeugsamen Optimismus, einem mit großer Energie geladenen Willen und – ich bin ehrlich genug es einzugestehen – aus ein bisschen Glück in schwierigen Situationen."

Das erste Kontor des Henri Benthack Baustoffhandels nach dem Zweiten Weltkrieg

Das erste Kontor des Henri Benthack Baustoffhandels nach dem Zweiten Weltkrieg entstand im Jahr 1948 zur Währungsreform auf dem Lagerplatz der Firma in der Hamburger Eiffestraße. Zusätzlich zu dem Behelfsheim gab es einen Baustoffschuppen. Anfang der 50er Jahre wurde das Kontorhaus dann erweitert und die erste Lagerhalle erbaut. 

Die goldenen 1960er Jahre bescherten dem Henri Benthack Baustoffhandel ein großes Wachstum. 1969 gründete Benthack seine Niederlassung in Neumünster. 1970 folgte das Kieswerk Groß Vollstedt bei Nortorf in Schleswig-Holstein. Die komplette Chronik des Baustoffhandels finden Sie auf dessen Homepage.

Frau Gerdi Benthack verstarb mit 101 Jahren im Jahre 2013. Es ist eine große Verpflichtung des heutigen und künftigen Vorstands die 3 Ideen, die hinter der Stiftungsgründung stehen im Sinne von Frau Benthack und Frau Schölzel zu bewahren und zu realisieren.